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Aller Anfang ist schwer

Nun sind wir gestartet und alles ist anders. Plötzlich sind wir nicht mehr die Taktgeber, die vorgeben wie der Umbau voran geht. Nein die Rolle hat sich verändert und wir sind die Getriebenen. Fixe Öffnungszeiten und Gäste die kommen, fordern uns heraus und manchmal ist es auch Überforderung. Unsere Erwartungen sind Makulatur und nach den ersten zwei Wochen steht die Frage im Raum wie schaffen wir das bloss.

Bereits in der ersten Woche reiben wir uns verwundert die Augen, das Frühstück gut besucht und beim Lunch werden wir schon fast überrannt und das in der Mittsommerwoche, wo uns prophezeit, wurde das keiner kommen wird. Am nächsten Tag ist es tatsächlich ruhiger und der Samstag gibt es durch den Tag kaum Besucher. Am Abend schieben wir aber schnell 12 Abendessen raus. Gastro war und ist schon immer eine verrückte Welt.

Gleichzeitig müssen wir das erste Hotelzimmer fertig machen, es ist Besuch aus der Schweiz angemeldet. Also neben dem Tanz in der Küche letzte Zierleisten montieren und Möbel für das Zimmer zusammensuchen. Und die Handwerker brauchen wie immer Auskünfte wie und wann, was gemacht werden muss.

Also kurz zusammengefasst es läuft….

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Die erste Eröffnung

Ja nach dreieinhalb Jahren planen und arbeiten ist es endlich soweit und das Kaffee wurde offiziell eröffnet. Was für ein Tag und was für zwei Woche liegen nun hinter uns. Keine Ahnung wie wir dies geschafft haben. Ein Kaffee von Null auf zu starten konnten wir im Ziegler-Beizli üben, der Aufbau ging aber über fünf Jahre. Aber das hier war eine andere Nummer.
Nun ist der erste offizielle Tag den wir offen haben und nun wird sich zeigen wie das ganze Anlaufen wird. Auf jeden Fall ändert sich unser Tagesablauf nochmals grundlegend.

Nun kommt zu unserem Pensum also noch der Kaffeebetrieb dazu. Wir freuen uns wahnsinnig und hoffen auf viele zufriedene Gäste.

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Der erste Lunch

Wir haben den ersten Test hinter uns und die ersten Probegäste haben einen Lunch genossen. Also wir hoffen Sie haben ihn genossen. Sie sahen auf jeden Fall zufrieden aus und wir haben viel gelernt. Gastronomie ist eben nicht kochen für Freunde, sondern ein Prozess bei dem Vorbereitung, Timing und Organisation plötzlich viel mehr Zeit einnimmt als gedacht. Und ein Gastrobetrieb ein ersten Mal in Betrieb zu nehmen bedeutet eben nicht nur Kochen. Hier sollte alles stimmen und von der Begrüssung bis zum Verabschieden ein Erlebnis für den Gast werden.

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Es dreht sich alles

Bei uns drehen sich nicht nur immer wie mehr Heizungspumpen, nein langsam aber sicher dreht sich das ganze Haus auf links. Ich weiss nicht wie oft ich in den letzten Tage einem falschen Weg einschlug, nach dem Tür öffnen nicht sofort wusste wo ich war oder welche Tür muss ich heute nehmen? Alles verändert sich. Aber eines bleibt über die ganze Zeit gleich, das ist unser Projekt. Modern wäre unser „once in a livetime“ aber hier sind wir etwas konservativer und zurückhaltender also „mycket jobb“.

Es geht an allen Fronten voran: Die Küche, der Pub, das Treppenhaus, die Ventilation, das Hygiene- und Brandschutzkonzept, die Menükarte, die Lieferanten und die Finanzierung. Also ein Mehrfrontenkrieg mit Verschleiss. Aber eben es dreht sich alles und das ist gut, denn noch knapp neun Wochen bis zur ersten Eröffnung.

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Die Menu Karten

Wir sind im Umbau und trotzdem machen wir uns immer wie mehr Gedanken um unser Angebot. Wir haben ja nicht nur ein Angebot, nein wir benötigen für unsere Restaurants verschiedene Speisekarten. Das Kaffee, der Pub, das Abendrestaurant und unsere Schweizer Stube sollen ja nicht einfach eigene Namen haben, sondern sich auch im Angebot untereinander unterscheiden. Dazu kommt noch die Angebote im Hotel und auf dem Stellplatz. Es gibt daher auch an der Administrativen Front viel zu tun.

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Ein Jahr in Schweden

Das erste Jahr in Schweden ist vorüber und es bleibt kaum Zeit das Erlebte zu verarbeiten. Das tägliche Geschehen und die vielen offenen Punkte, die wir abzuarbeiten haben, lassen uns keinen grossen Raum dazu übrig.

Was bleibt von den Hoffnungen und Erwartungen die wir mit unserer Auswanderung hatten? Was würden wir anders oder gar nicht mehr machen? Welche Überraschungen haben wir erlebt? Und wollen wir gar zurück in dir Schweiz?

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Die Feuertaufe

Was hat uns nur geritten? Einen Tag der offenen Tür am Nationalfeiertag. Natürlich wollen wir dazu auch Kuchen und Kaffee anbieten, nur wir haben ja unsere Küche noch gar nicht. Wir wollen unser Angebot präsentieren und haben weder ein Gastraum noch eine Menükarte, eigentlich einfach nur eine grosse Baustelle. Was haben wir uns angetan?

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Der Annex wird befreit

Unser Nebengebäude ist ein wenig vernachlässigt worden. Aufgrund der fehlenden Brandschutzeinrichtungen wurde der Betrieb als Herberge eingestellt und das Gebäude langsam überwachsen. Wir haben uns nun an den schönen Nachmittagen daran gemacht, das Gebäude von seiner grünen Tarnung zu trennen. Nicht ganz einfach, aber nun können wir schon rundherum laufen und uns überlegen wie es weiter gehen soll.

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Wir entdecken die Umgebung

Ja wir bauen um. Trotzdem möchten wir auch unsere neue Wohngemeinde kennenlernen. Bisher ist der Versuchen gelungen, uns immer wieder Zeit zu stehlen, um die Umgebung zu erkundigen. Erstaunlich welche Vielfalt es gibt. Ekshärad ist eine lebendige Gemeinde, mit einem regen Vereinsleben, Aktivitäten und vielen tollen Firmen. Unglaublich was hier auf die Beine gestellt wird. Aber wir sind nicht nur auf touristischen Ausflügen, sondern versuchen uns in das Gemeindeleben zu integrieren. So waren wir am Informationsabend für den Nationalfeiertag und haben versucht den Redner zu folgen. Durch den Umbau sind wir auch mit den lokalen Handwerker und Händler im Kontakt und beginnen unser neues Netzwerk aufzubauen.

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Zwei Wochen bleibe.

Ja was sollen wir sagen? So zwei Wochen vor dem Ziel herrscht Chaos und der Teufel steckt im Detail. Wie vermissen wir die Zeit ,wo wir noch Kundenbetreuer hatten, die sich um unsere Anliegen kümmerten. Aktuell sind wir gerade in Schweden und haben unser Auto abgeholt. Keine Ahnung warum wir auf dieser kurzen Reise so nervös waren, aber es gilt ernst. Dieses Mal haben wir den Weg von Stockholm aus nach Ekshärad ausprobiert.

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